Idiotenspiel zum Spionieren oder Schlimmeres

Eine neue Spielseuche ist im Umlauf gebracht worden. Während der Smartphone Stadttrottel sein Gerät unablässig nach vorn richtet, zeigt der Bildschirm künstlich geschaffene animierte Bildchen für Kleinkinder.

Kaum war dieses Spiel draußen, machten alle Medien dafür Werbung. Als Alibi wird zwischendurch erwähnt, dass die App zahlreiche Daten abfischt und der Spieler vorsichtig sein sollte.

Würde es den MfS noch geben, so hätte der Geheimdienst, besser unter dem Wessi-Begriff Stasi bekannt, nicht nur kostenlose Hohlköpfe als Agenten, sondern Spione, die ihre Werkzeuge selber und teuer einkaufen.
Nicht zu vergessen die Listen der engen Freunde, Schulfreunde, und Familienmitglieder mit Telefonnummern, Email-Adressen, die schätzungsweise Millionen Kopflos umher irrende Smartphone Halter freiwillig von ihren Geräten an ihnen unbekannte Personen und Unternehmen verschenken.

Dieses Thema ist verfilmt worden. Hier kurz die Geschichte.

In der StarTrek Serie: Die nächste Generation, Folge Das Spiel/The Game bringt Kommandeur Riker ein neues Spiel von einem Planeten mit. So einfach wie es funktioniert, so sicher macht das Spiel süchtig.

Entspannen und dann ist das Hirn empfänglich für lenkende Informationen. Das Hirn wird immer wieder belohnt. Am Ende haben alle Besatzungsmitglieder bis auf Wesley Crusher, der Sohn von Doktor Crusher dieses Spiel drauf. Kommandeurleutnant Data wurde deaktiviert, der von Wesley wieder aktiviert wurde.

Vergleiche mit dem Genuss von Schokolade wurde aufgezeigt, bevor die Weitergabe des Spiels erfolgte. Das Spiel sei besser.

Während Wesley als Letzter ebenso abhängig gemacht werden soll, verhindert es Data im letzten Moment und blitzt jedem ins Gesicht.

In dieser Geschichte sollten die Raumschiffe übernommen werden.

Was als Fiktion mal gesendet wurde, ist heute Realität. Mit den Apps und den leicht transportablen Geräten haben findige Programmierer es geschafft, Millionen Menschen auf der Welt abhängig zu machen. Japan und andere Staaten, die Mandarin Zeichen nutzen, waren die letzten, die dieses Spiel nun nutzen.

Es ist erschreckend, wie leicht sich Menschen zu Trotteln und Vollidioten machen lassen und wie ferngesteuert diese einer erfundenen Figur hinterher laufen, die es nicht gibt. Angeblich sei Bewegung der Grund. So reden sich die umher laufenden Geräteträger sich einen Grund ein.

Kein Nachdenken erfolgt darüber, was das Spiel bezwecken soll. Keiner stellt Fragen oder überprüft die App. Unendliches Vertrauen bilden die dumme Naivität aus, die ein Imperium benötigt, um die Menschen zu steuern. Und andere können per Ton und Bild die Umgebung zeitnah beobachten. Durch die genaue Position durch GPS, kann Sekunden schnell ein Profil von einem ganzen Gebiet erstellt werden.

Alle Geräteträger geben anderen ein Detail getreues Bild von sich und von Anderen und von der Umgebung wieder. Wenn dazu Drohnen ebenfalls als „normal“ empfunden werden, können Menschen leicht getötet oder verhaftet und eingesperrt oder dann getötet werden. Später könnten mit dem Gerät Drohnen gesteuert werden ohne das der Geräteträger es bemerkt.
Die Entwicklung zum absoluten Polizeistaat nach Orwell, wird durch die Gier nach spielen und die Gier nach immer neueren Geräten mehr und mehr Realität.

Leider wird kein Data auftauchen, der mit einer blitzenden Lampe alle wieder aus der Abhängigkeit aufwachen lässt.

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Die Spitzel sind unter uns

Smartphones, Tablet-PCs und alles was tolle Sensoren zur Lage und Ortsbestimmung beinhaltet, sind die modernen Augen und Ohren der Geheimdienste. Mit Mikrofon und Kamera werden Bild und Ton direkt an die Spitzeldienste gesendet. Dazu braucht es nur noch eine funktionierende SIM Karte. Und es muss nicht eingeschaltet sein.

Um nun diese Geräte an jeden Lemming, Untertan und Diener zu bringen, wird Werbung gemacht, wie toll und gut diese Teile seien. Es dauerte nicht lange und der Virus hat sich auf die Masse verteilt. In Filmen, Reportagen und Magazinen tauchen diese Geräte immer wieder auf.

Viele Menschen lehnen einen RFID Chip unter der Haut ab. Sie wollen nicht kontrolliert und beobachtet werden. Seltsam nur, dass solche Spitzelgeräte zum Standard Kommunikationsmittel mit allen Spitzel Apps geworden sind.

Ist es die Gier, das Herdenverhalten oder Unwissenheit? Jedes App hat einen Depp! Denkt mal drüber nach. Mode ist etwas für Willenlose. Sieht so ein Stullenbrett am Kopf nicht verblödet aus?

Das Internet ist wie eine Stadt

Waren sie schon einmal in Berlin? Eine tolle Stadt, viele Leute, viele Straßen, viele Geschäfte, viele Schienen für S-Bahn, U-Bahn und Straßenbahn. In den Straßen fahren Busse, Taxis, LKWs, PKẂs, Fahrräder und viele andere Fahrzeuge. In den Häusern befinden sich meistens Wohnungen. Jede Wohnungstür hat ein oder mehrere Schlösser. Schlösser sind auch an Fahrzeugen, an Geschäften usw. Also nichts Außergewöhnliches.

Betrachten wir das Internet. Es scheint unendlich groß zu sein. Private und geschäftliche Inhalte sind auf Servern. Sie verbinden lange Kabel. Die meisten Vorgänge geschehen für uns unsichtbar. Als wären sie nicht da. Diese Vorgänge werden nicht wahr genommen.

Im Internet befinden sich sehr viele Geschäfte und viele Inhalte von Privatpersonen. Die Geschäfte sind Facebook, Twitter, Skype, MSN, Yahoo, ICQ, eben alle, die etwas verkaufen wollen. Der Begriff Verkaufen muss hier weiter gefasst werden. Ist in der Stadtwelt das Zahlungsmittel meistens das liebe Geld, wird im Internet auch ohne Geld bezahlt. Das andere Zahlungsmittel sind Daten, Informationen und Profile.

Email Dienste kennen über 99,9% die Inhalte der kostenlosen Nutzer. Nicht anders ist es bei Skype, wobei hier die Kennrate bei 100% liegt. Jedes Gespräch, jeder Datenverkehr ist Skype bekannt. Und die Daten gehören Skype. So bald sie Skype nutzen gehen alle Daten, die über Skype versendet werden in das Eigentum von Skype über.

Die Verschlüsselung dient ihrer Beruhigung und der Tarnung. Denn diese Verschlüsselung endet beim Skype Server. ebenfalls ist es so bei Email Diensten. Benutzen sie eine Verschlüsselung, endet diese beim Email Server. Außer, sie nutzen die eigentliche Datenverschlüsselung des Textes der Email, die der Email Dienst nicht entschlüsselt.

Die sicherer Verschlüsselung ist immer die Nutzer zu Nutzer Verschlüsselung (Ort zu Ort).

Bereits die angesprochenen Dienste sind Geschäfte, die sie an einer Straße liegend vorstellen können. So wie in einer Stadt. Und viele Dienste sind so gestaltet, als hätten sie einen Verkaufsstand an einer Straße. Bewerbungsbörsen, Singelbörsen usw. tummeln sich auch an dieser Straße. Sind sie bei einer Schulbörse oder, oder, oder?

Sie würden nie ihren Lebenslauf oder Briefe an ihren Freund oder Freundin auf offener Straße oder in Mitten von vielen Kunden offen liegen lassen oder verlesen. …Oder ihre Kinder mitnehmen und auf der Straße allen laut präsentieren. Jeder kann Bilder machen und erfährt in welchem Verein der Kleine spielt, oder in welcher Schule sie ihr Instrument lernt.

Facebook und Twitter sind voll von diesen Selbst- und Fremddarstellungen. Diese Informationen liegen noch nicht auf der Straße aber dank der Suchmaschine Google findet jeder diese dann genau dort. Er muss nur nach den richtigen Stichworten suchen. Sehr schnell wissen sie nicht nur was diese Helden tun, sondern wo sie wohnen und was sie sonst noch machen.

Damit jeder sieht, wo sie sind, haben sie Smartphone, Tablet PC, und andere Geräte mit GPS und Betriebssystem der Datensammler. Das Richtige würde das Wechseln zu einem sichereren Betriebssystem sein.

Sie würden nie an einem Baum einen Zettel kleben, wo andere erfahren, wo sie in zwei Wochen sind. Anders im Internet. Schon eine harmlose Email mit dem folgenden Inhalt: „Wir fliegen in einer Woche nach Schanghai“ eröffnet Einbrechern eine WaHrE Fundgrube. Ganz langsam und in vollkommener Ruhe können die Diebe alles mitnehmen.

Und dann sind noch die Dienste des krankhaften Wahn Sammelns. BND, NSA, usw. lauschen Nutzer mit raffinierten Programme aus. Dabei setzen sie auf die Sorglosigkeit vieler Nutzer. Die Meldung über die Tatsache des Ausspionierens zog wie ein lauer Windhauch durch die Landen.

Nur wenige Nutzer sorgten für ihren eigenen Schutz. Die Masse der Nutzer geht so vor: „Was ich nicht sehe geschieht nicht und was nicht geschieht ist nie passiert“.

Würden sie oder sie ihre Schlösser aus dem Auto, aus der Haus- oder Wohnungstür, aus der Gartentür usw ausbauen, oder offen stehen lassen, wenn sie weg gehen? Ich kenne keine einzige Person, die so etwas in der Stadt tut. Im Internet machen es die meisten.

Auf der Straße stecken sie Briefe in einem Umschlag. Sehr wenige sind in der Lage den Inhalt zu lesen. Sie könnten den Inhalt per Karte schicken. Den nächsten Vertrag, oder die nächste Bestätigung für eine Anmeldung eines Motorrades. Im Internet ist die Email nicht verschlüsselt, also ohne Umschlag.

Was ich damit ausdrücken möchte, ist die Unsichtbarkeit. Da viele Vorgänge im Internet nicht sichtbar sind, ergreifen sie keine Möglichkeit des eigenen Schutzes. Person Sorglos tritt an.

Auch wenn Verschlüsselungen geknackt wurden, heißt es nicht, dass der verschlüsselte Datenverkehr pausenlos entschlüsselt wird. Vielmehr wird die Zeit zum Knacken des Schlosses kürzer.

Kein Schloss ist absolut sicher. Aber es verschafft dem Dieb Arbeit und Zeit, der dieser investieren muss. Danach kennt er den Inhalt und wird enttäuscht abziehen, wenn der Inhalt nur Bla Bla enthält.

Sie haben es selbst in der Hand sich zu schützen. Kein(e) andere(r) tut es für sie.

Schramme Journal bietet ihnen nicht den absoluten Schutz. Nur einen minimalen, der meistens ausreicht. Per Email mit PGP Verschlüsselung oder per XMPP ebenfalls von Ort zu Ort verschlüsselt.