Nachrichten aus der b. Welt

Nachrichten aus der beschädigten Welt

Alle 2 Wochen gibt Radio Corax die Nachrichten aus der beschädigten Welt heraus. Die Tondokumente können auch direkt bei FRN (Freie Radios.net) gehört und geladen werden.

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11.11.2017 G20 – Freitagmorgen, Industriegebiet Rondenbarg – so könnte sich das angehört haben. Nur, falls wer schon vergessen haben sollte. Außerdem Fabios kräftige Worte vor Gericht.

Erklärung von Fabio V. vor dem Amtsgericht Hamburg-Altona 07.11.2017:

Frau Richterin, Frau Schöffin, Herr Schöffe, Frau Staatsanwältin, Herr Jugendgerichtshelfer,

Sie müssen heute über einen Mann urteilen. Sie haben ihn als „aggressiven Kriminellen“ und als „respektlos gegenüber der Menschenwürde“ bezeichnet. Mich persönlich kümmert es nicht, mit welchen Attributen Sie mich benennen. Ich bin nur ein Junge mit einem starken Willen.

Zunächst einmal möchte ich sagen, dass die Herrschaften Politiker, Polizeikommissare und Staatsanwälte wahrscheinlich glauben, dass sie den Dissens auf den Straßen aufhalten können, indem sie ein paar Jugendliche festnehmen und einsperren. Wahrscheinlich glauben diese Herrschaften, dass das Gefängnis ausreicht, um die rebellischen Stimmen aufzuhalten, die sich überall erheben. Wahrscheinlich glauben diese Herrschaften, dass die Repression unseren Durst nach Freiheit aufhalten wird. Unseren Willen, eine bessere Welt zu erschaffen.

Nun gut, diese Herrschaften täuschen sich. Sie liegen falsch, das beweist auch die Geschichte.Denn wie ich mussten bereits unzählige junge Menschen Gerichtsverfahren wie dieses hier durchleben.

Heute ist es Hamburg, gestern war es Genua und davor wiederum war es Seattle.

Sie versuchen, die Stimmen der Rebellion, die sich überall erheben, mit allen „legalen“
Mitteln und „prozessrechtlichen Maßnahmen“ einzugrenzen.

Wie dem auch sei, wie auch immer die Entscheidung des Gerichtes lauten wird, sie wird nichts an unserem Protest ändern. Denn noch viele junge Männer und Frauen, die von den gleichen Idealen angetrieben werden, werden auch weiterhin überall in Europa auf die Straßen gehen, ohne sich dabei um die Gefängnisse zu kümmern, die Sie mühevoll versuchen, mit politischen Gefangenen zu füllen.

Aber kommen wir nun zum Punkt, Frau Richterin, Frau Staatsanwältin, Frau Schöffin, Herr Schöffe, Herr Jugendgerichtshelfer.

Kommen wir zum Punkt.

Wie Sie sich vorstellen können, werde ich heute in Bezug auf die Sache, wegen der ich angeklagt bin, von meinem Recht zu schweigen Gebrauch machen. Aber ich möchte etwas über die Beweggründe sagen, weswegen ein junger Arbeiter aus einer abgelegenen Stadt in den östlichen Voralpen nach Hamburg gekommen ist. Er tat dies, um sein Missfallen am G20-Gipfel zum Ausdruck zu bringen.

G20. Allein der Name an sich hat etwas Perverses.

20 Menschen, Männer und Frauen, welche die reichsten Industrieländer der Welt vertreten, versammeln sich um einen Tisch. Sie sitzen alle zusammen, um über unsere Zukunft zu entscheiden. Ja, ich habe es richtig gesagt: „unsere“ Zukunft. Meine Zukunft, die Zukunft aller Menschen, die heute hier in diesem Saal sitzen, sowie die Zukunft weiterer 7 Milliarden Menschen, die auf unserer schönen Erde wohnen.

20 Menschen entscheiden über unser Leben und unseren Tod.

Selbstverständlich ist die Bevölkerung zu diesem netten Bankett nicht eingeladen. Wir sind nichts anderes als die dumme Schafsherde der Mächtigsten der Welt. Hörige Zuschauer dieses Theaters, in dem eine Handvoll Menschen die ganze Menschheit in der Hand hat.

Frau Richterin, ich habe lange darüber nachgedacht, bevor ich nach Hamburg gekommen
bin.

Ich habe an Herrn Trump gedacht und an seine Vereinigten Staaten von Amerika, die sich unter der Flagge der Demokratie und der Freiheit für die Polizisten der ganzen Welt halten. Ich habe an die vielen Konflikte gedacht, die der amerikanische Riese in jeder Ecke des Planeten anstiftet. Von Nahost bis nach Afrika. Alles mit dem Ziel, die Kontrolle über die eine oder andere Energiequelle zu erlangen. Nicht so wichtig, dass dann immer die gleichen sterben: Zivilisten, Frauen und Kinder.

Ich habe auch an Herrn Putin gedacht, den neuen Zaren Russlands, der in seinem Land systematisch die Menschenrechte verletzt und sich über jegliche Art von Opposition lustig macht.

Ich habe an die Saudis und an ihre auf Terror gründenden Regierungen gedacht, mit denen wir westliche Länder riesige Geschäfte machen.

Ich habe an Erdoğan gedacht, der seine Gegner foltert, tötet und einsperrt.

Ich habe auch an mein eigenes Land gedacht, in dem jede Regierung mit Gesetzesdekreten pausenlos die Rechte von Studenten und Arbeitnehmern beschneidet.

Kurzum, das sind sie, die Hauptdarsteller des prächtigen Banketts, das im letzten Juli in Hamburg stattgefunden hat. Die größten Kriegstreiber und Mörder, die unsere heutige Welt kennt.

Bevor ich nach Hamburg kam, habe ich auch an die Ungerechtigkeit gedacht, die unseren Planet zerstört. Es scheint mir schon fast banal zu wiederholen, dass 1% der reichsten Bevölkerung der Welt genau so viel Reichtum besitzt wie 99% der ärmsten Bevölkerung zusammen. Es scheint mir schon fast banal zu wiederholen, dass die 85 reichsten Menschen auf der Welt genau so viel Reichtum besitzen wie 50% der ärmsten Bevölkerung der Welt zusammen. 85 Menschen gegenüber 3,5 Milliarden. Nur ein paar Zahlen, die ausreichen, um eine Vorstellung zu bekommen.

Und dann, Frau Richterin, Frau Schöffin, Herr Schöffe, Frau Staatsanwältin, Herr Jugendgerichtshelfer, bevor ich nach Hamburg kam, habe ich an meine Stadt gedacht: an Feltre. Das ist der Ort, an dem ich geboren wurde, an dem ich aufgewachsen bin, an dem ich leben möchte. Es ist ein kleines mittelalterliches Städtchen, das wie ein Juwel in die östlichen Voralpen eingelassen liegt. Ich habe an die Berge gedacht, die sich bei Sonnenuntergang rosa färben. An die wunderschönen Landschaften, die ich das Glück habe aus dem Fenster meines Zuhauses sehen zu können. An die umwerfende Schönheit dieses Ortes.

Und dann habe ich an die Flüsse in meinem schönen Tal gedacht, die von den vielen Unternehmern geschändet werden, die Genehmigungen haben wollen, um dort Elektro-Wasserwerke zu bauen, unbeachtet der Schäden, die sie der Umwelt und der Bevölkerung zufügen. Ich habe an die Berge gedacht, die vom Massentourismus befallen werden und zu einem grausigen Militärübungsplatz geworden sind.

Ich habe an den wunderschönen Ort gedacht, an dem ich lebe und der an skrupellose Geschäftemacher verscherbelt wird. Genauso wie viele andere Täler in jeder Ecke des
Planeten, in denen die Schönheit im Namen des Fortschritts zerstört wird.

Angetrieben von all diesen Gedanken hatte ich mich also entschieden, nach Hamburg zu kommen und zu demonstrieren. Hierher zu kommen, war für mich mehr eine Pflicht als ein Recht.

Ich habe es für richtig gehalten, mich gegen diese gewissenlose Politik zu erheben, die unsere Welt in den Abgrund treibt.

Ich habe es für richtig gehalten zu kämpfen, damit zumindest etwas auf dieser Welt ein
bisschen menschlicher, würdevoller, gerechter wird.

Ich habe es für richtig gehalten auf die Straße zu gehen, um daran zu erinnern, dass die Bevölkerung eben keine Schafsherde ist und dass sie in Entscheidungsprozesse involviert werden muss.

Die Entscheidung, nach Hamburg zu kommen, war eine parteiische Entscheidung. Es war die Entscheidung, mich auf die Seite von denen zu stellen, die um ihre Rechte kämpfen. Und gegen die, die sie ihnen wegnehmen wollen. Es war die Entscheidung, mich auf die Seite der Unterdrückten zu stellen. Und gegen die Unterdrücker. Es war die Entscheidung, gegen die kleineren und größeren Mächtigen zu kämpfen, die unsere Welt behandeln, als wäre sie ihr Spielzeug. Und denen es dabei egal ist, dass immer die Bevölkerung ihren Kopf dafür hinhalten muss.

Ich habe meine Entscheidung getroffen und habe keine Angst davor, wenn es einen Preis geben wird, den ich ungerechterweise dafür zahlen muss.

Nichtsdestotrotz gibt es noch etwas, das ich Ihnen sagen möchte, ob Sie mir es glauben oder nicht: Gewalt mag ich nicht. Aber ich habe Ideale und ich habe mich entschieden, für sie zu kämpfen.

Ich bin noch nicht fertig.

In einer historischen Zeit, in der überall auf der Welt neue Grenzen entstehen, neue Zäune mit Stacheldraht aufgebaut und von den Alpen bis zum Mittelmeer neue Mauern errichtet werden, finde ich es wundervoll, dass Tausende junger Menschen aus jedem Teil Europas bereit sind, gemeinsam in einer einzigen Stadt für ihre Zukunft auf die Straße zu gehen. Über jede Grenze hinaus. Mit dem einzigen Ziel, die Welt etwas besser zu machen als wir sie vorgefunden haben.

Denn, Frau Richterin, Frau Schöffin, Herr Schöffe, Frau Staatsanwältin, Herr Jugendgerichtshelfer, wir sind nicht die Schafsherde von zwanzig mächtigen Herrschaften. Wir sind Frauen und Männer, die das Recht haben wollen, über ihr eigenes Leben selbst zu entscheiden.

Dafür kämpfen wir. Und dafür werden wir weiterkämpfen.

28.10.2017 Noch immer G20 – die Interventionistische Linke wertet die Proteste aus. Darf sie, schließlich war sie mehr als nur dabei.

13.10.2017 Metronaut kommentiert das Bundestagswahl-Ergebnis.

29.09.2017 So ist die Demonstration „Welcome to Hell“ zerschlagen worden. Ein Augenzeuge berichtet.

15.09.2017 Linksunten-Verbot: Wenn die mit dieser Rechtskonstruktion durchkommen, werden sie demnächst versuchen, die Straßenverkehrsordnung auf Sterbehilfe anzuwenden. Was auch noch kommt: Berliner Hubschrauber meiden den Luftraum über der Rigaer Straße.

01.09.2017 Teil zwei der Demonstrationsbeobachtungen des Grundrechtekomitees in Hamburg. Die vertraute Schluss-Sequenz dieser Reihe erfreut sich seit gestern eines winzigen Sahnehäubchens.

17.08.2017 Demonstrationsbeobachtungen beim G20 vom Grundrechtekomitee veröffentlicht, hier fürs Hören bearbeitet. In diesem ersten Teil geht es nur um Zelte, aber schon das ist fett genug. Wird fortgesetzt.

03.08.2017Immer noch Hamburg. Presseerklärungen von Roter Flora und Centro Sociale fürs Hören bearbeitet.

21.07.2017
G20 in Hamburg, was sonst. In diesem Zusammenhang einen gewesenen BERLINER Innensenator noch einmal auf die Bühne zu zerren, scheint etwas weit hergeholt. Andererseits: Wir werden vielleicht nicht lange warten brauchen, um zu erfahren, wie austauschbar sie sind, die auf dieser Ebene darstellenden Charaktere. Next Stop NRW, Ende Gelände …

09.07.2017
Während dieses File ins Netz steigt, dreht die Prügelpolizei in einigen Teilen Hamburgs frei. Zum Zeitpunkt der Aufnahme tat sie das wohl noch nicht, konnte aber bei den Teilnehmern einer angemeldeten Kundgebung eine Vorstufe zur Panik erzeugen. Deren Ängste werden gerade Realität. Ein Mitarbeiter im fcmc ist eben mit einem Kopfverband zurückgekehrt. Der Hubschrauber steht seit Stunden in Standschwebe über uns.

23.06.2017
Jobcenter – mal wieder.
Proteste gegen Abschiebung kriminalisiert – auch mal wieder.
Und in Berlin ein – sagen wir – suboptimaler Geruch.

08.06.2017
G20 und kein Ende – auch der Aufruf von Block G20 ist so schön formuliert, dass er eine Vertonung verdient hat. In Kürze folgt eine lauti-freundliche Version für die Aufführung in den Straßen der Stadt.

27.05.2017
Für alle Menschen, die mit dem Lesen ihrer e-mails nicht mehr hinterher kommen, hier der #NoG20 Newsletter #3 zum Anhören und als Entscheidungshilfe zur Teilnahme. Man sieht sich – in Hamburg.

11.05.2017
Friedel 54 in Berlin zieht Bilanz und schaut voraus. Schönen Text haben sie da, finde ich. Zum Schluss noch was Haarsträubendes zum Thema Elektronische Gesundheitskarte. Sicher hinsetzen vorher!

29.04.2017
Wer mit Überwachungstechnologie ordentlich fummeln will, muss üben. Dauernd. Und wenns gerade keinen Grund fürs Üben gibt, dann sucht man einen. Paragraf 129 hilft immer, vor allem bei „Sächsischen Verhältnissen“.

12.04.2017
Eine scherbenträchtige Aktion in Köln, die mit zwei Namen verbunden wird. Den einen kennt man noch nicht so sehr und der andere ist sowas von – berüchtigt, verrufen … euch fällt bestimmt noch ein stärkeres Wort ein.

07.04.2017
Stay at home and read books: Etwa das „Lexikon der Leistungsgesellschaft“, ein Buch über die „Kranke Arbeitswelt“ und eines zur Repression gegen Arbeitsunwillige („Faul! Der lange Marsch in die kapitalistische Arbeitsgesellschaft“).

01.04.2017
Hambacher-Forst-Wiese: Was der Eigentümer gerade so erlebt

17.03.2017
Hausdurchsuchung mit SEK, DNA um ein Haar gekriegt (dann aber doch nicht) … und alles wegen – festhalten! – „Verdacht des Verursachens mehrerer Prellungen“. Die habens schon ordentlich drauf in Berlin!

05.03.2017
Trotz immer wieder verlängertem Ausnahmezustand in Frankreich gab es Proteste gegen den Kongress des Front Nationale in Nantes. Ein Blick zurück hilft, die Härte der Auseinandersetzungen zu verstehen.

17.02.2017
Dem Kiezladen Friedel 54 steht die Räumung bevor, unterstützende Leute äußern sich zur Situation.

04.02.2017
In Bonn wird gegen das Vorbereitungstreffen der G20-Außenminister protestiert werden. Der Demo-Anmelder Marin Behrsing im Interview

20.01.2017
Schaut man solchen Leuten wie Tagesspiegel oder Bildzeitung zu, könnte man annehmen, zum Thema Andrej Holm sei alles gesagt. Aber ist das wirklich so? Bei Metronaut.de denken sie weiter und Fefe weiß auch so dies und das. Mal sehen, was noch draus wird …

08.01.2017
Mit umgehängter Maschinenpistole wurde entschieden, wer in Köln feiern darf und wer eben nicht. Für passende Töne Dank an die Leute vom WDR, Dank an „Assoziation wider die Verhältnisse“ für die Beobachtung an sich.

21.12.2016
Der Autor bittet alle Teilnehmenden des deutschen Straßenverkehrs um Entschuldigung dafür, ihnen die Feiertage gründlich versaut zu haben.

11.12.2016
Einschüchtern, beschwichtigen – Polizei und NDR beim OSZE-Treffen in Hamburg

26.11.2016
Wenn in Deutschland gegen PKK-Kämpfer ermittelt wird, geschieht das nicht so wie im Fernsehkrimi gespielt. Peter Schaber von Lower Class Magazine hat seine Eindrücke aus einer solchen Gerichtsverhandlung zu einem Text verdichtet, der hier fürs Radio leicht bearbeitet wurde.

25.03.2016
Klima-Camp Lausitz

13.03.2016
Netzpolitik.org kümmert sich um unsere Informiertheit: Schnüffelvertrag geleakt. Und in Berlin meldet man seine Demo beim LKA an. Das sagt eigentlich schon alles …

28.02.2016
Neues vom Jobcenter. Passender Weise dürfen Leute arm sein, aber dass darüber geredet wird, geht natürlich gar nicht: Armutsbericht unter Beschuss.

14.02.2016
Antirassistischer Protest in Leipzig ist zur Herausforderung geworden. Die Ordnungsbehörde mag nicht mehr, argwöhnen die Aktiven. Berichte und Wertungen im Interview

31.01.2016
Polizei-Überfall auf die Rigaer Straße 94 – Berichte und Meinungen. Mal ehrlich: Wer von uns wäre so behämmert, einen Knöllchenwerfer anzugehen und dann in ein linkes Wohnprojekt zu flüchten – mittags und vor aller Augen?

17.01.2016
Türkische Eliten setzen auf Einschüchterung – Peter Schaber vom Lower Class Mag ist vor Ort und berichtet.

03.01.2016
Demonstrationsverbot für die Silvesternacht in Leipzig-Connewitz. Jule Nagel, Abgeordnete der Linksfraktion im sächsischen Landtag, wertet aus. Wenn uns wichtige Mittel der politischen Äußerung nicht aus der Hand geschlagen werden sollen, muss uns was einfallen!

20.12.2015
Seit langer Zeit wird in Leipzig der Protest in Hör- und Sichtweite behindert bis verunmöglicht. In diesem Zusammenhang muss das neuerliche Vorgehen gegen den Stadtjugendpfarrer Lothar König kritisiert werden, das hier von seiner Tochter im Telefon-Interview eingehend beschrieben wird.
„Wenn die Empörung über brennende Mülltonnen größer ist als die über brennende Flüchtlingsheime, scheinen die Verhältnisse auf dem Kopf zu stehen.“ Sagt das Komitee für Grundrechte und Demokratie.

06.12.2015
Heute mal Klima. Natürlich nicht ohne Notstand – wir blicken nach Paris. Eine traurige Angelegenheit – aber es gibt ja Weihnachtslieder. Helene Fischer hilft.

22.11.2015
Es war keine gute Idee, den Münchner Liedermacher Konstantin Wecker nach einem Fernsehauftritt mit Hass zu behelligen. Seine Antwort fiel nur noch deutlicher aus. Dank für den Anlass, mal wieder etwas mit mehr Musik zu machen!

08.11.2015
_So_ geht Solidarität mit Geflüchteten: Besetzung, Einigung mit Eigentümer, keine Räumung, Infrastruktur zaubern, lokale Vernetzung herstellen. Wir lernen in Göttingen.

27.10.2015
Überfall nach Rückkehr vom Protest gegen Pegida in Dresden – Leipziger Neonazi geht mit Messer auf Antifaschisten los

AutorInnen: Götz Rubisch
Radio: corax, Halle im www
Produktionsdatum: 25.10.2015

Die ursprüngliche Datei hatte einen Fehler. Zwischendurch gab es mehrmals längere Pausen von bis zu über einer Minute. Die Originalfassung hatte eine Länge von 10:53 min und wurde so auf 6:28 Min reduziert.

25.10.2015
Überfall nach Rückkehr vom Protest gegen Pegida in Dresden – Leipziger Neonazi geht mit Messer auf Antifaschisten los

11.10.2015
Hartz IV und kein Ende

27.09.2015
Was so alles passieren kann, wenn man freiwillig hilft – das Komitee für Grundrechte und Demokratie war dabei, als im Hauptbahnhof Frankfurt/Main Geflüchtete ankamen.

13.09.2015
Thema: Flucht. Ein Kommentar von Metronaut, eine Nachricht aus Kiel und ein Bericht aus Budapest

30.08.2015
Zwei Erwerbslose wollen im Jobcenter Leipzig Dokumente übergeben, unter Zeugen und mit Eingangsbestätigung. Nach längerem Warten in der Schlange wird der Schalter in genau jenem Moment geschlossen, als sie an der Reihe sein sollen. Nach kurzer Diskussion alarmiert die Mitarbeiterin den Wachdienst. Gleich darauf liegt ein Erwerbsloser mit Handschellen gefesselt am Boden. So geschehen am 2. Mai 2014, jetzt wurde verhandelt.
Man höre und staune. Und man entschuldige die Überlänge. Es gibt leichtere Aufgaben, als sechs Stunden Gerichtssaal „einzudampfen“ …

 


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