historische HartzIV-Ausbeutung

Die Ausbeuter wollen ins Mittelalter zurück. Zu jener Zeit waren die Arbeiter und Bauern nicht frei, sondern im feudalem System Leibeigene. Auf der Insel der Briten hat man damals diese Menschen wie Dreck behandelt. Heute sind Erwerbslose alles andere als frei und werden wieder (DDR-Gebiet) und immer (BRD) noch wie Dreck behandelt. Sanktionen von den Jobcentern, die das EXISTENZMINIMUM bis auf NULL kürzen und damit gegen das Grundgesetz verstoßen, handeln weder sozial noch menschlich, sondern immer im Sinne ihrer auftraggebenden Ausbeuter.

R. Hopp hat auf den Nachdenkseiten folgendes dazu heraus gefunden. Danke an Horst für die Information!

Das Armenrechtsergänzungsgesetz (Poor Law Amendment Act) von 1834

Um 1780 herum begann in dem sich immer rapider industrialisierenden England die Armenrechtsdebatte, die schließlich 1834 zum Armenrechtsergänzungsgesetz (Poor Law Amendment Act) führte. Fortan erhielten Bedürftige, also nicht arbeitsfähige Kranke, Schwache oder Alte, weiterhin Unterstützung in Form von Geld- oder Sachleistungen (outdoor relief), allerdings auf sehr niedrigem Niveau (Prinzip der minderen Anspruchsberechtigung), dem Gebot der ´less eligibility´; heute heißt das „Lohnmindestabstandsgebot“. Prinzipiell arbeitsfähige Arme konnten nur Unterstützung erhalten, indem sie sich ins Arbeitshaus (workhouse) einweisen ließen; heute heißt das Job-Center. Dort wurden sie zwar mit dem Lebensnotwendigsten versorgt (indoor relief), allerdings auch zur Zwangsarbeit herangezogen; heute nennt sich dieser Zwang “Maßnahme”. Wer sich einer Einweisung ins Arbeitshaus verweigerte, bekam keinerlei Hilfen mehr; heutzutage Sanktionen genannt. Der „workhouse test“ galt als Methode zur Überprüfung der Arbeitsbereitschaft: Die Arbeit im Arbeitshaus war stupide und demütigend. Wer sich diesen Bedingungen „freiwillig“ aussetzte, anstatt eine Arbeit auf dem freien Markt anzunehmen, bewies dadurch, dass es ihm an Arbeitswilligkeit mangelte. Das Hauptziel der Arbeitshäuser war Abschreckung und soziale Stigmatisierung der Betroffenen. Die „Labouring Poor“, also Arme, die zwar arbeiteten, aber mit ihrem Lohn ihren Lebensunterhalt nicht bestreiten konnten – in der heutigen BRD nennt man die derart Ausgebeuteten, Entwürdigten, Gedemütigten und Entrechteten vulgo „Hartz IV-Aufstocker“ – hatten ebenfalls keinen Anspruch auf Unterstützung.Sie mussten entweder mehr arbeiten oder sich nach einer neuen Arbeit umsehen. Gab der Markt für beides nicht genug her, war auch hier die Einweisung ins Arbeitshaus die letzte Möglichkeit, Unterstützung zu bekommen. Als “freie” Alternativen blieben – damals wie heute – lediglich: Suizid, Prostitution, Betteln, Raub oder Diebstahl. – What a Brave New World!

Vergessen wurde noch das Prinzip des Mangels an Arbeitsplätzen um den Arbeitern jederzeit zum Lohnverzicht oder Teillohnverzicht zu bewegen. In der BRD wird dieses Prinzip angewendet und zusammen mit HartzIV den Druck auf die Arbeiter zu erhöhen einen noch so kleinen Lohn zu akzeptieren, um nicht auf die Niedrigleistungen von HartzIV der BRD angewiesen zu sein und jede Zwangsarbeit annehmen zu müssen. Heute verstößt HartzIV, dessen System dann auch ein Gustav Hartz 1928-1932 in 4 Büchern niederschmierte, gegen das Grundgesetz, was wiederum keiner BRD Behörde stört und Richter wie auch Staatsanwälte so wie die meisten Mitarbeiter der Jobcenter aus meist sadistischen Gründen tolerieren, anwenden und verteidigen!

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