900000 Haushalte der BRD ohne Strom

Mit dem Winter 2017 glänzen die vier BRD-Regionalmonopolisten mit Stromsperren. Über 900000 Haushalte sind durch die Gier nach Profit durch die Konzerne EON, ENBW, RWE und Vattenfall ohne Stromversorgung. Dabei sicherten diese 4 ihren Profit durch Preiserhöhungen von insgesamt 10 Eurocent pro Kilowattstunde in den letzten 6 Jahren. Besonders im Osten sind die Preise am höchsten.

EON verlangt neben den Kosten für den Zähler satte 32 Eurocent pro Kilowattstunde. Dabei waren es gerade diese vier (EON, ENBW, RWE und Vattenfall) die Politiker nicht nur mit satten Geldsummen schmierten, sondern gleich eigene Gesetzesvorlagen, die alle umgesetzt wurden, den Geschmierten weitergaben. Aber auch bei der strahlenden Reaktorenergie wälzten sie mit Hilfe der korrupten Politiker die großen Kosten auf uns alle ab.

EON und Vattenfall fanden vor Jahren ein geschenktes Leitungsnetz im Osten vor, die dem Volk der DDR damals nach der Wende durch die kriminell handelnde Treuhand geklaut (enteignet) worden war. Das DDR-Leitungsnetz war Volkseigentum und gehörte somit jedem in der DDR. Heute kassieren Vattenfall und EON enorme Durchleitungsgebühren von den beraubten Menschen im Osten, die jedes Jahr aufs Neue die Benutzung ihrer eigenen Leitungen bezahlen.

Diese Räuberbanden lässt sich darüber hinaus jede Mahnung mit 5 Euro und jede Bearbeitung mit 25-50 Euro bezahlen. So generieren EON und Vattenfall allein durch diese rabiaten Gebühren bis zu 100 Euro im Jahr und Haushalt. Diese spekulieren immer wieder, dass ihre Kunden die Endsumme nur in Raten bezahlen können, damit die 100 Euro zusätzlich eingenommen werden kann.

So wird dann auf den Jahresabschlussrechnungen diese Kosten unbemerkt in den Monatszahlungssummen versteckt und weitere Kosten mit ein berechnet aber ebenfalls nicht gesondert ausgeführt. Ein Kunde von EON sendete die letzte Abrechnung hier zu. Von März bis Mai 2016 wurden Fantasiebeträge eingetragen, die zusammen sogenannte Bearbeitungskosten, Mahnungskosten und Zinskosten und weiterführende Kosten enthalten. So drohte dem Kunden zum Ende des Monats Januar die Abschaltung der Energielieferung wegen eine Summe von etwa 50 Euro.

In der Zwischenzeit lenkte der Konzern ein, da er mitbekommen hatte, dass der Kunde nicht erpressbar ist. EON fragte zudem bei einem Nachbarn des Hauses nach, ob das Haus einen GAS-Anschluss hat, was der Angerufene verneinte.

Nun hat EON bei diesem Kunden leider großes Pech. Denn schon vor einem Jahr drohte EON schon einmal den Strom abstellen zu lassen. Daraufhin besorgte sich der Kunde einige Dinge, um trotzdem nicht Stromlos den Tag verbringen zu müssen. Ohne das vorher jahrelange Umrüsten der Geräte auf sehr sparsamen Stromverbrauch, wäre der Verbrauchstest nicht so positiv ausgefallen. Bei der Energieerzeugung, wie er meinte, ist der Mix wichtig. Nur Solarzellen reichen nicht aus. Ein kleiner Windgenerator mit mindestens 50 Watt sollte dabei sein. Und wer einen PKW hat, der kann dort eben auch die Speicher wieder aufladen oder eben beim Nachbarn gegen kleines Entgeld laden lassen.

Man kann sich darauf verlassen, dass die Preise weiter steigen. Die Gier ist unendlich und die Moral der Energiesorgenden ist nicht vorhanden. Und das Wechseln zu einem anderen Energieversorger verschiebt die Unabhängigkeit nur nach hinten, da sie alle über die Durchleitungsgebühren miteinander vernetzt sind. Die Preise bestimmen die 4 Regionalmonopolisten (EON, ENBW, RWE und Vattenfall). Davon abweichend steigen und fallen die Preise der anderen, als würden sie an einem Gummiband hängen.

Schon vor Jahren machten sich Dörfer unabhängig. ENBW, einer der diktatorischen Energieregionalisten passte es nicht in den Kram. Sie sperrten die Leitungen, die damals nach 1945 einfach so von den Kommunen in Form einer Enteignung dem Konzern ENBW zugesprochen wurde. So kassieren heute in der BRD alle Energiekonzerne mit Hilfe der enteigneten Leitungen viel Geld von den Kunden, die eigentlich die Eigentümer der Leitungen währen. Jedes Jahr schanzen sich die Energieversorger Milliarden an Durchleitungsgebühren gegenseitig zu.

Der korrupte Gesetzgeber konnte es nur tun mit Hilfe der geschmierten Politiker. Auf lange Sicht bleiben Städte und Kommunen nichts anderes übrig, als von diesen gierigen Energiehaien unabhängig zu werden. Einige Häuser betreiben einige kleine Windanlagen, Solarzellen und Sonnenkollektoren. In anderen Häusern haben sich Mieter vernetzt, um sich gemeinsam mit immer mehr eigener erzeugter Energie zu versorgen. Dem Energieversorger wird davon nichts abgegeben. Das spart eine Synchronisierung der eigenen und fremden Netzfrequenz.

Die Energieversorger lassen große Hochspannungsleitungen vom Norden in den Süden installieren. Die werden nicht dafür benötigt, um die Menschen in der BRD mit Strom zu versorgen, sondern um noch mehr der Energie ans Ausland zu verkaufen und die Energie von einem Ausland ins andere Ausland kostenpflichtig durch zu leiten. Dafür wurden in wenigen Jahren Kohlekraftwerke gebaut. Das bezahlen hiesige Kunden der vier Energiekonzerne. Dagegen werden andere Konzerne, die viel Elektroenergie benötigen, mit einem Billigsonderpreis gelockt. 3-8 Eurocent pro Kilowattstunde zahlen die Energie intensiven Konzerne. Während der private Haushalt zwischen das 10 bis 3 fache dessen abgenommen bekommt.

Auch für die 900000 Haushalte ohne Strom und für andere sozial schwache Haushalte wäre ein Sozialtarif keine teure Angelegenheit. Aber die Gier und die fehlende Moral bei gleichzeitiger Käuflichkeit der Politiker, lassen Artikel 1 und Artikel 20 des Grundgesetzes als Utopie erscheinen. 1 KWh kostet heute nicht mehr als 4-5 Eurocent. Den Energieversorgern kann man nur mit einem Mittel zwingen die Preise zu senken, wenn sich sehr viele private Haushalte von diesen gierigen Haien unabhängig machen. Die Technik ist bereits so weit.

Informieren sie sich, sprechen sie mit ihren Nachbarn. Wenn sie erst im Dunkeln sind, ist es sehr schwer daraus heraus möglich eine unabhängige Versorgung zu nutzen. Tauschen sie beizeiten die Lampen auf LED aus. Nutzen sie gebrauchte LCD/LED Monitore und Fernseher und verabschieden sie sich von Geräten mit Bildröhren. Ein Klapprechner ist sparsamer mit herunter Takt barem Prozessor, als ein Standrechner.

Baumärkte bieten bereits in unterschiedlichen Leistungsklassen Schaltwandler (12/24 Volt auf 230 Volt) an. Manche große Boiler lassen sich von 2000 Watt auf 1000 oder 500 Watt durch das Umklemmen der Heizstäbe reduzieren. Lassen sie das von einer Fachkraft machen. Bedenken sie die bis zu 4 mal längere Heizzeit. Für die Waschmaschine sollten sie an einen Warmwasserbehälter mit Schlauchanschluss denken. Bei einem Mieter ist ein großer Edelstahlbehälter montiert, die die Duschgarnitur und die Waschmaschine mit heißem Wasser versorgt. So benötigt die Waschmaschine für den Betrieb nur noch 300 Watt. Gaskocher benötigen immer Frischluftzufuhr.

Wie auch immer die Entwicklung weiter geht, gibt es für sozial schwache Menschen immer größere Chancen, sich allein wenigstens etwas zu helfen. Und für die Elektroinstallateure, helfen sie denen, die keinen Strom mehr beziehen können. Und noch ein großes Danke an den Elektrobastler, der gute Tipps gegeben hat.

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