Was auch noch gesagt werden muss

Es klingt nach Günter Grass, der es wagte, Kritik an die Politik Israels zu üben. Aber ein guter Artikel ist hier nach zu lesen. Was allgemein immer wieder verschwiegen wird, ist die ethnische Säuberung des palästinensischen Volkes. Zuletzt wurden etwa 2300 Palästinenser durch Bombenangriffe der Israelischen Verteidigungsarmee auf Wohnviertel ermordet. Ein ganzer Straßenzug wurde vernichtet. Das klingt weder nach Friedenspolitik noch nach einem Wunsch nach Frieden. So wehren sich in Israel immer mehr Menschen gegen die langsam fortschreitende Eroberungspolitik der Regierung. Und erinnern wir uns an das Massaker in einem Flüchtlingslager in den 80iger Jahren. Die Siedlungspolitik, die nichts anderes ist als ebenfalls langsame Enteignungen vom palästinensischen Territorium, raubten bisher mehr als die Hälfte des gesamten Gebietes zu Gunsten eines Groß-Israels.

Die Juden in Israel sollten endlich aufstehen, und die Geschicke selber in die Hand nehmen und sich nicht von Großmachtsfanatikern weiter lenken lassen. Und das die deutsche Politik diese Machtfantasien in der Umsetzung unterstützt, hat jüngst die Kanzlerin zum Besten gegeben.

Sie hat nebenbei vergessen, dass jedes Volk auf der Erde eine Existenz- und Lebensberechtigung hat und nicht gegen ein anderes ausgespielt und vernichtet werden darf. UN Resolutionen ignoriert die israelische Führung genauso arg, wie die bundesdeutsche Regierung. Ihre Vertreter erzählen am Pult in der UNO immer wieder Märchen von Atomarer Aufrüstung, von konventioneller Aufrüstung und vergessen absichtlich ihre eigene Aufrüstung.

Und wie viele Hände aus Israel haben die Terroristen, die in Syrien morden und zerstören schon geschüttelt? Was ist nochmal mit den UN Blauhelmen geschehen, die den Weg der Terrorbanden von und nach Israel störten? Das messen mit zweierlei Maß ist nicht nur trügerisch, sondern auch unglaubwürdig. Völkermord, Genozid und ethnische Säuberungen sind solche, egal wer diese begeht oder begehen lässt.

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