Ihr Router ist DEFEKT – behauptet die Telekom

Der Konzern Telekom Deutschland GmbH (ehemals Deutsche Telekom AG) versucht auf Kosten seiner Kunden die Technik an den Mann und die Frau zu bringen. Während die Konkurrenz beizeiten in neue Technologie investiert hat, betrügt dieser Konzern seine Kunden.

Aus langen Verträgen heraus steht bei den treuen Kunden immer noch gut funktionierende, aber dem neuen Standard nicht entsprechende Technik. Die Telekom wäre verpflichtet bei einer Änderung des Standards diese Geräte gegen moderne Geräte Kosten neutral auszutauschen.

Um diese Kosten vom Kunden bezahlen zu lassen, trickst die Telekom. Entweder wird ein technisches Problem vorgetäuscht oder ein neuer Vertrag untergejubelt. Beide Vorgänge werden von den Callcentern und Servicediensten der Telekom nach Drehbuch (Plan) durch geführt.

Von Berlin bis zur Ostsee sollen tausende Kunden getäuscht worden sein. Rund 160 Euro sollen so König Kunde pro Anschluss drauf gezahlt haben. Das Vorgehen der Telekom ist immer gleich. Dazu schrieb ein seit Mai 2014 geschädigter Kunde die Schritte auf:
Schritt 1: Anruf beim Kunden

Die Telekom ruft mehrmals von einer 0800er Nummer an. Wenn der Kunde nicht reagiert folgt Schritt 3.
Schritt 2: Kunde nimmt brav das Gespräch entgegen

In diesem Gespräch wird dem Kunden ein neuer Vertrag aufgeschwatzt. Dabei werden mit Vorsatz die Worte neuer Vertrag und Preiserhöhung verschwiegen. Viele Kunden erhalten aus den alten Verträgen heraus kostenfreie Papierrechnungen per Brief. Diese wird mit dem neuen Vertrag kostenintensiv, wobei bei dem Vorgang der Abfrage der Online Rechnung durch Drittfirmen ausspioniert wird und die Telekom durch Benutzen des Javascripts den Kunden absichtlich eine Unsicherheit über https aufgezwungen wird, die ohne Javascript deutlich sicherer wäre.
Schritt 3: Telekom drosselt Internetgeschwindigkeit

Die Telekom erzeugt mit der gedrosselten Internetgeschwindigkeit einen Mangel. Dieser Mangel wird so drastisch ausgeführt, dass der Kunde zum Anruf bei der Telekom genötigt wird. Bei diesem bereits erwarteten Anruf spult die Telekom ihr Script ab.
Schritt 4: Router oder DSL-Moden ist DEFEKT

Dem Kunden wird die Messung seines Anschlusses vorgeschlagen und dabei bemerkt die Telekom einen DEFEKT des Routers. In Wirklichkeit ist der Router komplett in Ordnung. Das sagt aber die Stimme der Telekom nicht. Diese Stimme drängt den Kunden zum Kauf eines neuen Routers. Denn schließlich wird die Telekom den technischen Standard von Annex B auf Annex J oder von ADSL zu ADSL2 oder zu ADSL2+ ändern.
Wenn dem Kunden der Kauf eines neuen Routers eindrucksvoll nahe gebracht wurde, wird dem Kunden zudem ein neuer Vertrag unter Schritt 2 beschrieben, aufgedrängt.
Schritt 5: Router ist neu oder doch nicht

Wer nun seinen Router durch eine andere MAC und eine andere Bezeichnung wieder an die Telekom anschließt, wird eine Überraschung erleben. Der Router ist nicht defekt und die gedrosselte Geschwindigkeit löst sich in die alt bekannte Geschwindigkeit auf.
Wenn König Kunde einen neuen Router gekauft hat wird er diesen Fakt ebenfalls erleben. Denn die Telekom hat zur Steuerung einer absichtlichen Internetgeschwindigkeitsdrosselung diese beiden technischen Angaben (MAC und Bezeichnung des alten Routers) eingegeben.
Ändern sich diese Angaben, so wird die Drosselung aufgehoben.
Schritt 6: Telekom wechselt die Leiterplatten

Die Telekom hat die Angaben, dass die Kunden neue Router haben, geglaubt und wechselt einige Tage später die Leiterplatten. Die neue Technik ist zum alten Standard Annex B nicht kompatibel. Alle alten gut funktionierenden Router werden nun unbrauchbar und funktionieren nicht mehr.
Alle Kunden, die einen neuen Router gekauft haben, bemerken einen Geschwindigkeitszuwachs oder eben auch keine Internetsynchronisierung und werden zum Umtausch des Routers beim Händler aufgefordert.
Spätestens jetzt wissen die technisch versierten Kunden, dass sie von der Telekom betrogen werden sollten, und fordern die Rückabwicklung. Denn im alten Vertrag ist die Telekom verpflichtet, bei einer technischen Anpassung die dazu notwendige Technik, Kosten neutral auszutauschen.
Die anderen Kunden, die brav einen neuen Router auf eigene Kosten gekauft haben, bemerken dies nicht und sind bis zu 160 Euro ärmer und zahlen dazu für den neuen Vertrag 2,75 Euro pro Monat mehr oder in dem sie keine Papierrechnung bekommen, werden jeden Monat aufs neue dafür ausspioniert.
Schritt 7: Mahnungen für die selbstbewussten Kunden

Da bei den Kunden mit alten Routern das Internet nicht mehr funktioniert und diese die Zahlung eingestellt haben, versendet die Telekom Mahnungen mit der gleichzeitigen Androhung einer Sperre. Die Telekom sperrt den Zugang zum Internet, was angesichts des alten Routers, so nicht auffällt.
Schritt 8: Kulanz mit Lügen und Betrug

Reagiert der Kunde nicht mit unterwürfigem Speichel-gelecke, so bietet die Telekom eine Kulanz an. 150 Euro und 12 Euro für einen Monat Internetausfall. In Wahrheit sind es mindestens 2 Monate Internetausfall und die Telekom scheut sich nicht alle Mahnkosten, auch weitere Mahnkosten sogleich von den 150 Euro abzuziehen. Auch zieht die Telekom die monatlichen Kosten ab, die nur bei Vertragserfüllung durch die Telekom anfallen würden.
Ein moderner Router mit Telefonanschlüssen und modernen ADSL2+ Modem kostet etwa 150 Euro. Dem Kunden wird ein geschrumpfter Verrechnungsscheck von mageren 65 Euro zu gesendet.
Fazit des Ganzen

Die Telekom hat den Internetzugang des Kunden gesperrt und fordert über 200 Euro an Rechnungs- und Mahnkosten. Der Kunde hat bereits bei Abschaltung des Internetzugangs 4000 Euro Schadenersatz geltend gemacht und hat die Dienste bei anderen Anbietern geordert.
Die technischen Kenntnisse des Kunden sind hervorragend. Die Telekom hat juristische Schritte angekündigt. Hier erfahren sie, wie es weiter geht.

Technische Infos: Wenn sie auf die Telekom Seiten surfen, werden sie von folgenden Firmen beobachtet: Webtrends, DoubleKlick Spotlight, Google Adwords Conversion und Tealium.

Die Telekom versucht Kunden an neue Verträge mit wesentlich schlechteren Konditionen zu binden oder los zu werden. Dazu scheint diesem Konzern jedes erdenkliche Mittel recht zu sein. Und wieder ist es es die Gier die Vorstände, die nach mehr Geld der Kunden rufen lassen.
Ein Telefonanschluss kostet real nur 20 Eurocent im Monat. Etwa 1,20 Euro kostet ein Internetzugang. Die Stromkosten für den Datentransfer liegen bei 1 Eurocent pro 140 Megabyte.
Sie zahlen hauptsächlich für NICHTS.

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