Staatsfunk ZDF: Das Problem mit den Gewerkschaften

So fängt die Diktatur an. Oder sie besteht bereits hinter dem Mäntelchen Demokratie. Die Gewerkschaften wurden schon einmal eliminiert. Damit es heute niemand merkt, werden die Rechte der Gewerkschaften eingeschränkt. Gabriel wirbt für das verbrecherische TTIP, damit die Länder der EU zu Sklavenländer werden mit Sondergerichten und Konzerngewalten. Da stören die Gewerkschaften.

Die Propagandaschau

zdf_80ZDF „heute“ 5.3.2015

Arbeitnehmerorganisationen sind ein Problem, vor allem dann, wenn sie sich nicht einschüchtern oder kaufen lassen und es wagen, die Interessen ihrer Mitglieder mit Arbeitsverweigerung durchsetzen zu wollen. „Das geht ja gar nicht!“, ist regelmäßig die einhellige Meinung der Staats- und Konzernmedien in Deutschland.

Wer sich weigert, die Arbeit anzutreten, um auf diese Weise seine und die Interessen seiner Kollegen durchzusetzen, schmälert die Profite der Konzerne, das Bruttosozialprodukt, die Steuereinnahmen und hindert womöglich auch noch Dritte daran, dieser allerersten Staatsbürgerpflicht ihrerseits nachzukommen.

Umso freudiger die Stimmung bei den Staatssendern, wenn die Regierung nach Mitteln und Wegen sucht, den letzten verbliebenen, halbwegs einigen und starken Gewerkschaften den Hahn abzudrehen.

Ganz im Stil einer PR-Agentin im Auftrag der Regierung verkündete ZDF-„Nachrichten“-Vorleserin Gerster gestern in der 19.00 Uhr-heute-Sendung zunächst das gesellschaftliche „Problem“:

Gerster:„Ein Betrieb, ein Tarifvertrag – das war einmal. Heute können Beschäftigte im selben Betrieb die selbe Arbeit verrichten…

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