„Tannbach“: ZDF-Geschichtsklitterung am Rande der Volksverhetzung

Der Russe wird nicht wieder, sondern immer noch als der Böse dargestellt. Seit dem ersten Weltkrieg ist es so. Das ZDF als zwangsbezahltes und transatlantisches Sprachrohr soll die Bevölkerung abstumpfen. Jede Empathie gegen über der Russischen Föderation soll so ausgelöscht werden. So wie damals als vor und nach dem Krieg gegen den Bären, die Hetztrommeln geschürt wurden. Das ZDF vergisst immer gern die 27 Millionen Kriegsopfer auf russischen Boden.

Die Propagandaschau

Das emotional und moralisch verwahrloste Kind quält die Katze. „Das macht man nicht!“, mahnt der Vater und es folgt Erziehung in Form einer Tracht Prügel. Als das Kind dem Vater freudig zur Hand geht, als dieser später dem Pferd die Peitsche gibt, nickt der Vater zufrieden und nicht jedem vermeintlich zivilisierten Beobachter wird klar, was da grundlegend schief läuft.

zdfWenn das ZDF einen Dreiteiler über das Ende der Nazizeit und die Umerziehung der – in vielfacher Hinsicht – gespaltenen Deutschen dreht, dann wird es spannend. Nicht die erdachte und dramatisierte Geschichte selbst lässt Spannung aufkommen, sondern die Frage, wie die Verantwortlichen des Staatsfunks, eines nach wie vor besetzten und unmündigen Landes, das Thema angehen würden. Haben sie aus der eigenen barbarischen Geschichte gelernt? Beweisen sie Einsicht, Reflektion und Verinnerlichung der Werte von Humanismus und Zivilisation? Oder erweisen sie sich als unmündige, autoritär erzogene Mündel eines Patriarchen, dem zu gefallen nun…

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