Ein Pastor aus Bremen solidarisiert sich. „Eine berührende Solidaritätsbekundung durch einen Bremer Pastor und zugleich ein emotionaler Appell gegen die derzeitige Praxis bei Hartz IV und den geplanten Verschärfungen!

Die Praxis der Arbeitsagenturen und Jobcenter immer stärker Grundgesetz widrig zu handeln und handeln zu wollen, bekommt immer größer werdend einen weiten Bekanntheitsgrad.
Als Beistand kann ich erfahren, dass in den Jobcentern immer mehr MitarbeiterInnen auf der Seite des und der Hilfesuchenden sind, Sanktionen nicht aussprechen und Anweisungen ignorieren.
Leider sind es nicht alle oder die meisten Mitarbeiter, die die katastrophalen Zustände der Sanktionierungen, Herabwürdigung und Bedrohungen einleiten und zur Verarmung bis zum Tod führen, begreifen.
Es ist gut, das immer mehr von außen ihre Meinung darstellen und damit klar machen, dass in diesem Land seit Jahren etwas mächtig schief läuft.
Über Nacht werden hunderte Milliarden Euro für die Zocker der Banken aus Steuermitteln verschwendet und auf der anderen Seite um ein paar Euro für Hilfe Empfänger wochenlang debattiert und dabei diesen einen großen Missbrauch unterstellt.
Unrecht verlangt, dass wir Aufstehen und Anklagen. Bis hier hin und nicht weiter. Und wer weiter Unrecht begehen will, wird angeklagt. Jeder ist für seine Taten selbst verantwortlich und kann nicht irgendwelche Anweisungen als Entschuldigung vorbringen.
Fangen wir endlich an aus der Geschichte zu lernen und allen die Stirn zu bieten, die mal wieder entschuldigen: Wir haben nur unsere Pflicht getan!, und damit alle Verbrechen nieder reden und verharmlosen wollen.
Pastor – weiter so! Wo bleiben andere Pastoren?

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